TuS Oppenau : SV Steinach 4:0 (2:0)
Dem SV Steinach ist es nach dem überraschenden Sieg gegen den SV Haslach nicht gelungen, die gute Leistung zu konservieren. Beim TuS Oppenau verteilten die Gäste erst munter Gastgeschenke, rannten die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher und mussten am Ende noch zwei sehenswerte Treffer der Gastgeber hinnehmen. Insgesamt ein weiterer bitterer Nachmittag für die Allgaier-Elf.
Das Gastspiel im verregneten Renchtal begann mal wieder mit einem herben Rückschlag gleich zu Beginn. Schon in der fünften Minute wurde der Ball nach eigenem Abstoß schlampig gespielt. Oppenau war per Pressing zur Stelle und TuS-Kapitän Tobias Keller musste nur noch ins leere Tor zur 1:0 Führung einschieben. Wieder einmal lief man auf Seiten des SVS ohne Not einem frühen Rückstand hinterher. Und es wurde nicht besser. Auch in der elften Minute zappelte der Ball unter freundlicher Mithilfe der Gäste im Netz. Diesmal jagten die frischer wirkenden Gastgeber den Ball kurz vor SVS-Torwart Mario Echle ab, legten erneut quer auf Keller, der sich auch diesmal nicht zweimal bitten ließ und zum 2:0 erhöhte.
In der Folge tat sich der SVS schwer, endlich Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Oppenau konnte nun mit der komfortablen Führung im Rücken abwarten und den SVS kommen lassen, kam auch weiterhin auf dem Kunstrasen besser zurecht. Steinach brauchte bis zur 27. Minute, um sich von den Rückschlägen zu erholen und ebenfalls mal offensiv gefährlich zu werden. Bastian Büttner scheiterte am stark parierenden Moritz Turri im Oppenauer Tor, eine Minute später verpasste Robin Schmidt eine satte Flanke von Links über Tim Schwendemann. Zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Gäste zwar aktiver, in Sachen Effizienz hatte der TuS Oppenau jedoch eine Lehrstunde erteilt.
Auch die zweite Halbzeit begann fast mit einem weiteren Tiefschlag. Einen gefährlichen Freistoß aus 20 Metern durch Markus Feger konnte Mario Echle nicht festhalten, den Nachschuss lenkte er mit einem klasse Reflex noch an die Latte. Damit erhielt er seinem Team eine Resthoffnung, die mit besserer Chancenverwertung durch Robin Schmidt (52.) und Leon Schwendemann (54.) sogar noch größer geworden wäre. Auch bei der darauffolgenden Ecke klärten die Gastgeber auf der Linie. So war es in der 58. Minute wieder den Hausherren vorbehalten, zu demonstrieren, wie man mit seinen Chancen umgehen kann. Wieder war es Keller, der den Ball an der Strafraumgrenze mit dem Rücken zum Tor behaupten konnte und aus der Drehung ansehnlich zum 3:0 netzte. Steinach hatte noch eine zwingende Chance durch Leon Schwendemann in der 67. Minute, doch auch diese Gelegenheit nach Vorarbeit von Tim Schwendemann blieb ungenutzt. Stattdessen lief bei den Gastgebern weiterhin alles bestens. Sie ließen ein weiteres Traumtor folgen. In der 77. Minute zog Marek Huber aus über 20 Metern Distanz einfach mal ab und hämmerte das Leder unhaltbar unter die Latte. Mit dem 4:0 markierte er gleichzeitig auch den Endstand und schickte den SVS mit einer verdienten, wenn auch viel zu hohen, Auswärtsniederlage nach Hause.
Auch in der nächsten Woche im wichtigen Heimspiel gegen Seelbach darf sich der SVS Schnitzer wie in Hälfte eins nicht erlauben und muss die wenigen Chancen besser nutzen.
Bilder: Stefan Lauterbach
































































