FV Rammersweier : SV Steinach 3:0 (1:0)
Die abstiegsbedrohten Steinacher mussten sich beim favorisierten FV Rammersweier am Ende mit 3:0 geschlagen geben, auch wenn das deutliche Ergebnis die tatsächlichen Kräfteverhältnisse auf dem Platz nicht komplett widerspiegelt. Die Partie bei sommerlichen Temperaturen begann ausgeglichen und die Allgaier-Elf war von Beginn an gut im Spiel. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Gäste durchaus die ein oder andere Torchance und zeigten einen couragierten Auftritt. Doch weder der Freistoß durch Steinachs Fabio Vögele noch der Kopfball von Rammersweiers Kevin Kopf an die Latte brachten die Führung. Erst nach 29 Minuten erzielten die Gastgeber durch einen Kopfballtreffer von Markus Felka das 1:0. Kurz vor der Pause prüfte Vögele erneut FVR-Keeper Yannick Anzaldi, doch es blieb bei der knappen Pausenführung für die Hausherren.
Nach dem Seitenwechsel drängte der SV Steinach auf den Ausgleich und verzeichnete nun deutlich bessere Chancen in der Offensive. Die Kinzigtäler hatten den verdienten Ausgleich mehrfach auf dem Fuß. So setzte sich Yannick Kauk auf der Außenbahn stark durch und tauchte aus spitzem Winkel frei vor dem gegnerischen Torhüter auf, brachte den Ball jedoch nicht im Gehäuse unter. Die größte Gelegenheit ergab sich kurz vor dem zweiten Gegentreffer, als Robin Schmidt völlig alleingelassen auf den Rammersweierer Schlussmann zulief. Sein Querpass auf Maximilian Faltin kam allerdings nicht an, sodass auch diese hochkarätige Chance ungenutzt blieb. In den finalen Minuten mussten die Gäste angesichts des knappen Rückstands notgedrungen noch mehr riskieren und ihre Defensive öffnen. Dies bestraften die Hausherren mit ihrem starken Umschaltspiel eiskalt und erzielten in der 90. Minute das 2:0 durch Can Özkan und mit dem Schlusspfiff das 3:0 durch Timon End.
Auch wenn mit der bereits 16. eine weitere bittere Niederlage hinzu kommt, war eine deutliche Leistungssteigerung zur Partie in Rust erkennbar. Nun stehen mit den “Endspielen” gegen Oberschopfheim und Mühlenbach aber die entscheidenden Partien der Saison an. Etwas abhängig von der tatsächlichen Zahl der Absteiger ist man im Lager des SVS noch immer zuversichtlich, die Klasse zu halten. Rammersweier hingegen bleibt am Zweiten Rust dran und hat weiterhin Aufstiegschancen.
